Gründe und Ursachen der ED (Potenzstörungen, Erektionsstörung, Impotenz)

November 20, 2008

Wenn Sie unter Erektiler Dysfunktion leiden und darüber nachdenken einen Urologen aufzusuchen, sollten Sie sich vorab schon mal über die Untersuchungsmöglichkeiten und den zeitlichen Umfang bewusst sein.

Die Kosten der für die Diagnose (Ursache finden) der Erektilen Dysfunktion werden von der gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland voll übernommen.

Zur vollständigen Untersuchung zwecks Feststellung der Ursachen von Potenzproblemen gibt es folgende Bestandteile:

1. Krankengeschichte (Anamnese)

Ein guter Arzt wird in einem ausführlichen Gesprch ihre Krankengesichte abfragen d.h.
- Medikamente, die Sie einnehmen müssen
- Krankheiten, Verletzungen und Operationen
- Lebensstil (Ernährung, Rauchen, Alkohol, Stress und Drogen)
- Sexuelle Fragen zur Eingrenzung des Problems d.h. Krankheitsverlauf, Stellenwert des Sex, sexuelles Verhalten, Verhalten der Parnterin

Diese Krankengeschichte hilft dem Arzt herauszufinden, ob die Ursachen schwerpunktmässig im organischen (körperlichen) oder psychischen (seelischen) Bereich liegen. Als zweites folgen die entsprechend notwenidgen Diagnosemassnahmen.

2. Organische Untersuchung / Körperliche Untersuchung
Vermutet der Arzt körperliche Ursachen, wird der Facharzt eine organische Untersuchung durchführen.

- Begutachtung des Körperbaus (Brust, Genitalien, Fettverteilung, Behaarung)
- Abtastung von Penis und Hoden (Hodengrösse?, Venenerweiterung am Hoden?, Eichelentzündung, Verhäterung?)
- Blutdruckmessung (Erhöhter Blutdruck als Ursache?)
- Abtastung des Unterbauchs und besonders die Leber- und Leistungsgegend
- Abtastung der Prostata (über den Enddarm) (gibt Hinweise auf eine gutartige Prostata Vergrösserung oder auf Knoten)

Die Körperliche Untersuchung wird im Normalfall Begleiterkrankungen aufzeigen.

3. Labor

Im Labor werden Blutwerte genomen, die wichtige Hinweise auf die Ursachen der Erektionen Dysfunktion (Erektionsstörungen) liefern

- Blutfette (Triglceride)
- Leberwerte
- Cholesterin (LDL, HDL)
- Schilddrüsenhormone (T3, T4, TSH)
- HBA1c bei Diabes
- Nierenwerte
- Hormonstatus (Testostoron, SHBC, Prokoltin, FSH, LH und Österadiol)

Es ist NICHT notwendig, das immer und sofort sämtliche Werte gemessen werden, der Umfang hngt von der Krankengeschichte und körperlichen Untersuchung ab.

Manchmal erfolgt auch noch eine SKIT (Schwellkörper Injektionstest) die in Verbindung mit einer Ultraschalluntersuchung erfolgt.

Diese Diagnoisemethode erfolgt durch das Spritzen von gefässerweiterenden Medikamenten in den Schwellkörper des Penis, dadurch wird eine Erektion ausgelöst. Während die Erektion entsteht, kann der Arzt den arteriellen Blutzufluss im Schwellkörper messen und damit die notwenidge Dosis des Medikaments

Durch das Spritzen eines gefäßerweiternden Medikamentes in einen Schwellkörper wird eine Erektion ausgelöst. Während der Entstehung der Erektion wird der arterielle Blutzufluss in die Schwellkörper gemessen. Die zur Erreichung der Erektion notwendige Dosis des Medikaments, der erreichte Erektionsgrad als auch die Bluteinströmungsgeschwindigkeit gibt wichtige HInweise auf den Zustand der Blutgefässe und der Schwellkörper.

5. Weitere Untersuchungen
Je nach Ergebnis der Untersuchungen können weitere Untersuchungen notwendig sein.

Behandlung und Therapie von Erektiler Dysfunktion

November 20, 2008

Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion gibt es einige Möglichkeiten.

Der einfachste Weg ist die Therapie und Behandlung der Erektionsproblemen mit Potenzmitteln, Sie helfen je nach Hersteller bei über 95% der von Impotenz und Potenzproblemen betroffenen Männern.

Bei Potenzmitteln gilt: rein pflanzliche / natüriche Potenzmittel ohne Rezeptflicht sind generel für jeden Mann geeignet. Potenzmittel wie z.B. Viagra und Cialis sollten auf keinen Fall von Herzpatienten benutzt werden. Besorgen Sie sich Medikamente nur bei Apotheken und Online Apotheken ihres Vertrauens.

Behandlung mit Medikamenten:
Die bekanntesten Potenzmittel sind sogenannte: PDE-5 Hemmer zu Ihnen zählen Viagra, Cialis und Levitra

Weitere Mittel gegen Erektionsstörungen sind Yohimbin.

Einige Urologen raten zur SKAT (Schwellkörper-Auto-Injektions-Therapie) dabei wird 10 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eine Spritze mit dem Wirkstoff in den Schwellkörper gespritzt, diese Möglichkeit ist nicht ganz billig und auch nur für Ehemänner geeignet.

Mechanische Hilfsmittel zur Behandlung der Erektilen Dysfunktion sind Vakuumpumpen, Penisringe bzw Cockringe.

Alternative eher unkonvetionelle Therapiemöglichkeiten:
Beckenbodengymnastik
Elektrostimulation der Beckenboden- und Schwellkörper-Muskulatur
Akkupunktur, Reiki usw